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LaseUCD

Unremoved Cone Detection

Die Anwendung LaseUCD – Unremoved Cone Detection ist ein dreidimensionales Lasermesssystem, welches erkennt, ob Containerverriegelungen (Twistlocks) zu Beginn des Aufnahmevorgangs durch RMG- oder RTG-Krane noch mit dem Container verbunden sind.

Im Falle der Erkennung einer nicht entfernten Verriegelung sendet die Anwendungssoftware ein Alarmsignal an die SPS, um die Kranhubbewegung zu stoppen. Das System ist speziell für den Einsatz in automatisierten und ferngesteuerten Containerlagern konzipiert und verhindert kostenintensive Beschädigungen sowie tödliche Unfälle.

Die Anwendung

Das Messsystem besteht aus zwei 2D-Laserscannern, die am Querträger einer Krananlage in Höhe von ca. fünf Metern über den LKW-Spuren installiert sind.

Beide 2D-Laserscanner bilden eine gemeinsame, sich überschneidende horizontale Scanebene in der Richtung der LKW-Spur aus. Wenn ein Container vom LKW-Chassis durch den Kran aufgenommen wird, so passiert er die Scanebene, in der das Containerprofil gescannt wird.

Die Scandaten werden in der Anwendungssoftware LaseUCD verarbeitet, woraus eine 3D-Punktwolke des Containers erzeugt wird. Sobald ein Hindernis unterhalb des Containers herausragt, so ist dies ein Indikator dafür, dass mindestens ein Verriegelungskonus noch vorhanden ist bzw. vergessen wurde, zu entfernen. In diesem Fall sendet die Anwendungssoftware ein Alarmsignal an die Kran-SPS, um die Kranhubbewegung unmittelbar zu stoppen.

Das System LaseUCD ist speziell für RMG- und RTG-Krane ausgelegt, um die Sicherheit zu erhöhen sowie auch um Schäden an Containern und den Krananlagen zu vermeiden. Zusätzlich erkennt das System auch offene Türen von Containern während des gleichen Messvorgangs.

Allgemeine Merkmale

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